Ich habe mich vor Jahren der Astrologie zugewandt, weil ich ein paar Dinge in meinem Leben verstehen wollte, von denen ich mir nicht erklären konnte, was sie da zu suchen hatten. Außerdem stellte ich mir irgendwann die Frage, warum ich immer wieder an denselben Knotenpunkten landete und mich daran festbiss, ohne auch nur einen Schritt weiterzukommen.
Nach längerer Beschäftigung mit der Astrologie wurde mir klar, dass ich gar nicht vorbereitet war, aus dem Chaos von Empfindungen, Vorstellungen, Überzeugungen und Zweifeln auch nur einen einzigen sinnvollen Schluss zu ziehen, der mir hätte helfen können, etwas wirklich Wesentliches in meinem Leben zu begreifen.
Heute weiß ich, dass menschliches Erleben ein komplexes Geschehen ist, das sich nur mit einer dieser Komplexität entsprechenden Methode erfassen lässt.
Das astrologische System ist eine solche Methode.
Die Arbeit an meinem Geburtshoroskop ermöglicht mir immer wieder, die wichtigen Fragen meines Lebens in einem größeren Zusammenhang zu betrachten, zu verstehen und neu zu bewerten.
In unserer grenzenlosen Verlorenheit in dieser Welt haben wir Menschen uns zu jeder Zeit neue Methoden geschaffen, die uns zu Erkenntnis, Orientierung und Sinn verhalfen. Astrologie und Wissenschaft sind nur zwei davon.
Wissenschaft ist heute da, wo Astrologie immer schon war: Es gibt keine Welt außerhalb von uns, über die wir objektive Erkenntnisse machen könnten. Jede Welterkenntnis ist Selbsterkenntnis und umgekehrt.
Alles hängt von der Frage ab: Was will ich erkennen:
die Fliegenbeine oder die Fliege?